3. Mai 2017

Servier ergänzt Onkologie-Portfolio durch Kooperations-erweiterung mit CTI BioPharma

Das Pharmaunternehmen Servier verstärkt das Onkologie-Portfolio im Bereich Hämatologie durch eine Kooperationserweiterung mit CTI BioPharma. Im Kern der Vereinbarung steht die Erweiterung der Vermarktungsrechte für Pixuvri® (Pixantronmaleat) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit bestimmten Formen des Non-Hodkin-B-Zell-Lymphoms (mehrfach rezidivierte oder therapierefraktäre aggressive Non-Hodgkin-B-Zell-Lymphome).1,2

 

Servier wird das Medikament zukünftig in allen Ländern exklusive den USA vermarkten. CTI BioPharma wird das Medikament zukünftig in den USA vermarkten. Seit dem Jahr 2014 besteht eine Kooperation zwischen beiden Unternehmen zur Vermarktung des Medikaments in einigen Ländern. Die nun geschlossene Vereinbarung erweitert die Rechte für Servier und beinhaltet nun auch Deutschland.

 

"Im Bereich Onkologie-Therapien besteht nach wie vor ein sehr hoher medizinischer Bedarf - daher ist die Onkologie eines unserer wichtigster Zukunftsbereiche", sagt Oliver Kirst, Geschäftsleiter bei Servier Deutschland. "Nach der erfolgreichen Einführung eines Darmkrebs-Medikaments mit bestätigtem Zusatznutzen in Deutschland verstärkt uns diese Kooperation nun auch im Bereich Hämatologie."

 

Die europäische Arzneimittel-Agentur EMA (European Medicines Agency) hat für Pixuvri® (Pixantronmaleat) eine bedingte, befristete Zulassung („conditional marketing authorisation“) ausgesprochen zur Monotherapie von erwachsenen Patienten mit mehrfach rezidivierten oder therapierefraktären aggressiven Non-Hodgkin-B-Zell-Lymphomen.1,2 Aufgrund einer regulatorischen Anforderung wird das Medikament derzeit in der Phase-III-Studie PIX306 weiter erforscht. Im Falle positiver Ergebnisse könnte diese Studie die bestehende Indikation bestätigen und darüber hinaus den Einsatz des Medikaments in weiteren Indikationsgebieten unterstützen.

 

Über Servier
Das größte private französische Arzneimittelunternehmen Servier investiert jährlich ein Viertel seines Pharma-Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente. Weltweit vertreibt das 1954 gegründete Unternehmen über 30 Medikamente aus den Bereichen Herz-Kreislauf, Diabetes, Osteoporose, Krebs und Depression. Seit dem Tod des Firmengründers Dr. Jacques Servier im Jahr 2014 ist das Unternehmen in eine Stiftung überführt worden und wird von einem von ihm bestellten Stiftungsrat geführt. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete Servier Umsatzerlöse in Höhe von rund 4 Milliarden Euro.

 

Die deutsche Niederlassung des französischen Traditionsunternehmens mit Hauptsitz in Paris wurde 1996 in München gegründet. In Deutschland werden insbesondere Medikamente zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Onkologie und Depression vermarktet. Die Unterstützung wissenschaftlicher Förderpreise sowie soziales Engagement sind selbstverständlich für Servier. (www.servier.de)

 

Literatur

  1. http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/regulation/general/gen... (zuletzt aufgerufen am 03. Mai 2017)
  2. http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/medici... (zuletzt aufgerufen am 03. Mai 2017)

 

 

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