Hermann-Rein-Preis

  • Organisator: Prof. Dr. Henning Morawietz, TU Dresden
  • Institution: Gesellschaft für Mikrozirkulation und vaskuläre Biologie e.V.
  • Summe: 2.000 €
  • Häufigkeit: jährlich
  • Veranstaltung: Jahrestagung der Gesellschaft für Mikrozirkulation und Vaskuläre Biologie e.V.
  • Von SERVIER gesponsert seit: 1998 

1. Preis 2016

Dr. Boris Strilic (Bad Nauheim) ist mit seiner veröffentlichten Arbeit "Tumour cell-induced endothelial cell necroptosis via death receptor 6 promotes metastasis" in Nature (2016) 536 (7615): 215-218 der Preisträger aus 2016.

 

Lesen Sie hier auch die PDF icon Pressemitteilungder Gesellschaft für Mikrozirkulation und Vaskuläre Biologie e.V.


1. Preis 2015

Jan Suckau, Universitätsklinik Erlangen und

Dr. Alexander Bauer, UMM Mannheim


1. Preis 2014

Dr. Jiong Hu, Gefäßforscher aus Frankfurt hat den diesjährigen Preis erhalten für eine Arbeit zur Wirkung bestimmter mehrfach ungesättigter Fettsäuren erhalten.
Hu und sein Team identifizierten die bislang unbekannte, in der Netzhaut des Auges erzeugte Fettsäure 19,20-DHDP. Sie fördert die Bildung feinster Blutgefäße in der Netzhaut, die für die Versorgung mit Nährstoffen wichtig sind. Falls der 19,20-DHDP-Spiegel etwa über die Ernährung beeinflusst werden kann, könnten sich neue Behandlungsansätze für bestimmte Netzhaut- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ergeben.

 


1. Preis 2013

Dr. Konstantin Stark aus München wurde für seine Arbeit „Capillary and arteriolar pericytes attract innate leukocytes exiting through venules and ‚instruct‘ them with pattern-recognition and motility programs“ ausgezeichnet (veröffentlicht in Nature Immunology 2013, 14(1): 41–51).

Er konnte dabei eine neue Rolle von Perizyten bei Entzündungsprozessen in der Gefäßwand zeigen.

 


1. Preis 2012

Dr. Christoph Reinhardt, Biochemiker und Leiter einer Nachwuchsgruppe am Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz

Er erhielt die Auszeichnung für eine Arbeit, die sich mit der Entdeckung eines neuartigen Mechanismus befasst, der zur Bildung von Blutgefäßen im Darm beiträgt.

 


1. Preis 2011 

Dr. med. Matina Economopoulou

Augenklinik, Carl-Gustav-Carus-Universität Dresden, für ihre Arbeit „Histone H2AX is integral to hypoxia-driven Neovascularization“.

 


1. Preis 2010

Hanna Eilken PhD, Münster

"Continuous single-cell imaging of blood generation from haemogenic endothelium"
(Nature 457: 896-900, 2009)
von H.M. Eilken, S. Nishikawa & T. Schroeder 


1. Preis 2009

PD Dr. rer. nat. Markus Moser

(Max-Planck-Institut für Biochemie, Abteilung für Molekulare Medizin, Martinsried)

"Kindlin-3 is required for ß2 integrin-mediated leukocyte adhesion to endothelial cells"
(Nature Medicine 15: 300-305, 2009)
von M. Moser, M. Bauer, S. Schmid, R. Ruppert, S. Schmidt, M. Sixt, H.-V. Wang, M. Sperandio & R. Fässler 


1. Preis 2008

Dr. med. Oliver Söhnlein (Universitätsklinikum der RWTH Aachen, Institut für Molekulare Herz-Kreislaufforschung)

"Neutrophil secretion products pave the way for inflammatory monocytes"
(Blood 112: 1461-1471, 2008)


Prof. Dr. Hermann Rein (1898–1953) war deutscher Physiologe und Hochschullehrer. Er wurde 1929 mit dem Adolf-Fick-Preis ausgezeichnet, der wichtigsten Auszeichnung auf dem Gebiet der deutschsprachigen Physiologie.

Professor Rein studierte Medizin in Würzburg und München. Promotion 1923 in München, Habilitation 1926 in Freiburg (Physiologie). Im gleichen Jahr nahm er eine Professur für Physiologie in Freiburg an und wechselte 1932 als Professor nach Göttingen. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rein 1946 Rektor der Universität Göttingen, 1952 Direktor des Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung und Physiologie in Heidelberg.

Rein war seit 1936 Mitverfasser des Hochschullehrbuches und Standardwerkes "Einführung in die Physiologie des Menschen".